Bau- und Vermietungs-genossenschaft Trier eG
Unter dem Namen „Gemeinnützige Baugenossenschaft der freien Gewerkschafter“ wurde die Genossenschaft 1931 mitten in der Weltwirtschaftskrise im Gewerkschaftshaus an der Dietrichstraße gegründet. Zwar entstanden gleich im ersten Jahr nach ihrer Gründung 30 Wohnungen, doch mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten konnte ein Unternehmen aus der Arbeiterschaft keine Förderung mehr erwarten.
 Modernisierte Häuser Leo-/Löwenbrückener Straße
Erst nach der Währungsreform von 1948 entwickelte sich die Genossenschaft weiter. Mehr als die Hälfte ihres heutigen Wohnungsbestandes stammt aus den 1950er Jahren. Nach dem Krieg galt es, eine enorme Wohnungsknappheit zu beseitigen, an der sich die „Baugenossenschaft Trier-Nord“, wie sie sich bis 1990 nannte, mit dem Bau von mehr als 500 Wohnungen beteiligte.
1960 besaß die Genossenschaft 581 Wohnungen, hatte zu diesem Zeitpunkt aber bereits 956 Mitglieder. Gebaut wurde in erster Linie im Norden Triers. Weitere größere Wohnanlagen entstanden in Trier-Süd und in Heiligkreuz. Bis 1980 verwaltete das Wohnungsunternehmen nicht nur die eigenen 850 Wohnungen, sondern zusätzlich rund 300 Eigentumswohnungen, die ebenfalls von der Genossenschaft gebaut worden sind. Seit den 1980er Jahren konzentriert sich die Genossenschaft vor allem auf die Bestandsmodernisierungen.
Mit dem Wegfall des Gemeinnützigkeitsgesetzes 1990 erhielt die Genossenschaft ihren heutigen Namen. Sie ist weiterhin in ihrem Kerngeschäft eine steuerbefreite Vermietungsgenossenschaft, mit Ausnahme der Verwaltung der Eigentumswohnungen bzw. gewerblichen Objekten. Zu ihrem 75. Geburtstag 2006 soll ein neues Verwaltungsgebäude fertig gestellt sein, um die Serviceleistungen für die Mitglieder weiter verbessern zu können.
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info@bvt-trier.de www.bvt-trier.de
Gründung: 12. Februar 1931
Mitglieder 2004: 1566
eigene Wohnungen 2004: 1016 verwaltete ETW 2004: 324
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