Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich eG
Im westlichen Sauerland hat das eisenverarbeitende Gewerbe eine lange Tradition. Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts galt Iserlohn als bedeutendeste Industriestadt Westfalens, bevor die industrielle Entwicklung im Ruhrgebiet begann.

Auch die Gemeinden im Umland Iserlohns, wie Letmathe oder Oestrich, zogen Industriebetriebe und damit Arbeitskräfte aus den ländlichen Gebieten an. Die Wohnungsnot für Arbeiterfamilien nahm zu. Auf diesem Hintergrund entstanden 1907 der „Spar- und Bauverein zu Letmathe“ und 12 Jahre später, 1929, in der Nachbargemeinde der „Bauverein für das Amt Oestrich“.
Zum Zeitpunkt des Zusammenschlusses beider 1941 hatte die vereinigte „Wohnungs-Genossenschaft Letmathe-Oestrich“ insgesamt 352 Wohnungen gebaut. Ziel der Genossenschaften war es von Anfang an gewesen, Wohnraum für Familien mit unterschiedlichen Bedürfnissen anzubieten. Neben 226 Einheiten im Geschosswohnungsbau, entstanden 126 Erwerbs-Eigenheime.
Die umfangreichsten Bauprogramme legte die Genossenschaft in den 1950er und 1960er Jahren auf. Bis zu ihrem 70jährigen Jubiläum 1977 stieg die Anzahl der errichteten Wohnungen auf 1154 an, darunter wieder 113 Eigenheime. Seitdem ist die Hauptaufgabe des Unternehmens die Modernisierung der Bestände, um auch in Zukunft preisgünstige, familienfreundliche und moderne Wohnungen anbieten zu können. Immerhin wohnt heute jede 10. Familie des Iserlohner Ortsteils in einer Genossenschaftswohnung.
|
|

Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich eG Auf dem Gerre 17 58642 Iserlohn Tel: 02347/920790 Fax: 02347/920799
www.woge-letmathe.de j.eikermann@woge-letmathe.de
Gründung: 1.12.1907
Wohnungsbestand 2002: 1007
Mitglieder 2002: 1234
Zum Archiv: Siedlungen Einrichtungen Personen Literatur |