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1975-1989
In den 1970er Jahren steigen die Ansprüche an den Wohnkomfort weiter. Umfassend modernisiert wurden weitere sieben Wohnanlagen, unter anderem im Knappschaftshof und in der Theodorstraße in Gelsenkirchen. Im Vordergrund der Maßnahmen standen neben Wohnungszusammenlegungen die Erneuerung und Verstärkung der Stromleitungen sowie die Verbesserung der Wasserver- und -entsorgung. Eine zentrale Rolle spielte hierbei neben dem Heizungseinbau die Ausstattung der Wohnungen mit Bädern. In die Modernisierung des Bestandes investierte die Genossenschaft zwischen 1965 und 1975 - dem 50. Jubiläum des Unternehmens beträchtliche Aufwendungen in die Instandhaltung und -setzung: insgesamt 2,6 Mio DM. Oberstes Ziel des Vorstandes hierbei waren jedoch erschwingliche und sozial verträgliche Mieten für die inzwischen auf 1.645 angewachsene Mitgliederzahl.
Das 50-jährige Bestehen der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Gelsenkirchen und Wattenscheid eG bot 1976 Anlass, Bilanz einer Erfolgsstory zu ziehen. Von den insgesamt 1.087 Wohnungen, wovon 675 nach 1948 entstanden sind, besaßen bereits 795 Wohnungen ein eingerichtetes Bad und 257 waren mit Heizungen ausgestattet.
Die Bilanzsumme, Ausdruck des Geschäftsvolumens, war in den vergangenen 50 Jahren von wenigen tausend Mark auf über 12 Mio DM angewachsen. Dabei erhöhten sich die Geschäftsguthaben der Genossenschaftsmitglieder auf fast 2 Mio DM.
1977 nahm die Genossenschaft nach mehrjähriger Pause die Neubautätigkeit wieder auf. Das wiederholt zurückgestellte Bauvorhaben am Lönsberg 9 / Waidstraße 65 in Wattenscheid konnte in Angriff genommen werden. Es entstanden zehn Wohnungen zwischen 64 und 90qm Wohnfläche sowie fünf Garagen.
Unterdessen wurde die Modernisierung des Wohnungsbestandes unvermindert fortgesetzt. Einen zusätzlichen Schwerpunkt bildete hierbei der Einbau isolierverglaster Fenster. Außerdem wurden nicht unerhebliche Mittel in die Gestaltung des Wohnumfeldes und der Außenanlagen investiert. So wurden z.B. von der Genossenschaft mehrere Kinderspielplätze angelegt.
Unvermindert weitergeführt wurde daneben der Bad- und Heizungseinbau sowie die Verbesserung bzw. Erneuerung der Versorgungsinstallationen im Wohnungsbestand. 1985 überstiegen die Investitionen für Modernisierungsmaßnahmen mit 1,16 Mio DM erstmals deutlich die Millionengrenze.
(aus Festschrift: 75 Jahre Gemeinnützige Wohnungenossenschaft Gelsenkirchen und Wattenscheid eG, 1926-2001)
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